
Das WB281 ist ein Kurzdistanzobjektiv für Panels der 0,65/0,66/0,67-Gruppe (Wincom) mit einem Projektionsverhältnis von 0,74–0,77:1 und Lens-Shift. Es ist mit 1 Projektormodell und 1 Modellreihe kompatibel. Dieser Artikel fasst Objektivparameter, Installationsabstand, Modellkompatibilitätsliste und Austauschhinweise übersichtlich zusammen.
1. Objektivparameter
| Modell | WB281 |
| Interne Modellnummer | D67-066 |
| Serie | WB-Serie |
| Projektionsverhältnis | 0,74–0,77:1 |
| Lens-Shift | Horizontal 70,30 % · Vertikal 32 % |
| Geeignetes Panel | 0,67 Zoll |
| Abgedeckte Modelle | 1 Gerät / 1 Modellreihe |
| Garantie | 12 Monate, After-Sales-Service bei nicht selbst verursachten Schäden, maßgeblich ist das Datum auf dem Lieferschein |
Die Shift-Fähigkeit ist das entscheidende Unterscheidungsmerkmal dieses Objektivs. Ein Shift-Bereich von horizontal 70,30 % und vertikal 32 % bedeutet, dass der Projektor abseits der Leinwandmittelachse installiert werden kann und das Bild über den Lens-Shift zurückversetzt wird, ohne auf Keystone-Korrektur zurückgreifen zu müssen. Keystone-Korrektur hat ihren Preis – mit jeder Korrekturstufe geht ein Teil der tatsächlichen Pixel verloren, und Textkanten werden unscharf. Bei der Installationstechnik gilt: Was sich mit Shift lösen lässt, wird niemals mit Keystone-Korrektur gelöst – das ist die Untergrenze der Bildqualität.
2. Umrechnung des Projektionsverhältnisses in den Installationsabstand
Das Projektionsverhältnis ist das Verhältnis von Installationsabstand zu Bildbreite. Dieses Objektiv ist zoomfähig (0,74–0,77:1); dieselbe Bildgröße entspricht einem Abstandsbereich, und innerhalb dieses Bereichs kann bei der Installation scharfgestellt werden.
| Bildgröße | Bildbreite | Erforderlicher Installationsabstand |
|---|---|---|
| 100 Zoll | 2,15 m | ca. 1,59 – 1,66 m |
| 120 Zoll | 2,58 m | ca. 1,91 – 1,99 m |
| 150 Zoll | 3,22 m | ca. 2,39 – 2,48 m |
| 200 Zoll | 4,30 m | ca. 3,18 – 3,31 m |
Die Angaben beziehenen sich auf den lichten Abstand von der Objektivstirnfläche zur Leinwand, ohne Berücksichtigung von Lüftungs- und Verkabelungsraum hinter dem Gehäuse. Berechnet für 16:10-Bildformat; maßgeblich sind die Messung vor Ort und die Bedienungsanleitung.
Die Bildqualität unterscheidet sich an beiden Enden des Zooms: Nahe dem Nahbereich ist das Bild heller, die Ränder etwas weicher; nahe dem Fernbereich sind die Ränder schärfer, die Helligkeit etwas geringer. Wenn es der Raum erlaubt, empfiehlt sich die Mitte des Bereichs. Nach der Montage zunächst am Fokusring die schärfste Position finden und dann den Shift feinjustieren – zwei Variablen gleichzeitig zu verstellen macht ein präzises Einstellen nahezu unmöglich.
3. Kompatible Modelle (1 Gerät, Wincom)
Die folgende Tabelle ist nach Produktionsstart der Modelle von neu nach alt sortiert und enthält Auflösung, Helligkeit und Zoomverhältnis des Originalobjektivs, um die schnelle Zuordnung nach Projektanforderung zu erleichtern.
| Modell | Helligkeit | Auflösung | Zoomverhältnis |
|---|---|---|---|
| C-4K1200 | 12000 Lumen | 4K 3840×2160 | — |
Gemeinsamkeiten dieser Modellreihe
Das serienmäßige Standardobjektiv der 1 Modelle konzentriert sich beim Projektionsverhältnis überwiegend auf Depends on the lens. Das Modell in diesem Artikel mit 0,74–0,77:1 entspricht einer Anpassung im Brennweitenbereich – bei gleichem Projektionsabstand lässt sich eine andere Bildgröße erzielen; genau das ist der unmittelbare Grund für den Objektivwechsel. Gleichzeitig bleibt die vollständige Shift-Fähigkeit erhalten, sodass das Bild auch nach der Brennweitenanpassung noch ausgerichtet werden kann.
4. Drei Dinge vor dem Austausch prüfen
- Panel und Auflösung müssen übereinstimmen. Dieses Modell ist für Panels mit 0,67 Zoll geeignet. Bei abweichender Panelgröße oder Auflösung kann das Projektionsverhalten etwas abweichen; vor der Montage ist ein Abgleich mit dem Typenschild des Gehäuses am sichersten.
- Anschluss und Verriegelungsstruktur. Die Anschlüsse derselben Plattformgeneration sind meist gut kompatibel, die Position der Verriegelungsklammern unterscheidet sich jedoch je nach Generation. Ein schiefes Bild oder unscharfe Ränder nach der Montage sind meist auf eine nicht vollständig eingerastete Verriegelung zurückzuführen und nicht auf das Objektiv selbst.
- Shift-Reserve bei der Installation einkalkulieren. Der Shift-Bereich bietet Installationsspielraum, doch an der Grenze lässt die Randbildqualität nach; im praktischen Einsatz empfiehlt sich eine Begrenzung auf 70 % des Nennwerts.
Ob Modelle außerhalb der Liste verwendet werden können, lässt sich am zuverlässigsten klären, indem Sie uns das Typenschild des Gehäuses und ein Foto des Originalobjektivs zur Prüfung senden – Plattformen derselben Generation teilen oft dieselben Anschlüsse, doch eine Bestellung allein aufgrund ähnlicher Modellbezeichnungen ist ein unnötiges Risiko.
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