
Das WJ240 ist ein Kurzdistanzobjektiv für Panels der 0,65/0,66/0,67-Zoll-Klasse (ViewSonic) mit einem Projektionsverhältnis von 0,62–0,8:1 und Objektivverschiebung. Es ist mit 3 Modellen und 1 Modellreihe kompatibel. Dieser Artikel fasst Objektivparameter, Installationsabstand, Modellliste und Austauschhinweise übersichtlich zusammen.
1. Objektivparameter
| Modell | WJ240 |
| Interne Modellnummer | D67-072 |
| Serie | WJ-Serie |
| Projektionsverhältnis | 0,62–0,8:1 |
| Objektivverschiebung | Horizontal ±53 % · Vertikal ±23 % |
| Geeignetes Panel | 0,67 Zoll |
| Abgedeckte Modelle | 3 Geräte / 1 Modellreihe |
| Garantie | 12 Monate, After-Sales-Service bei nicht selbst verursachten Schäden, maßgeblich ist das Datum auf dem Lieferschein |
Die Verschiebungsfähigkeit ist das entscheidende Unterscheidungsmerkmal dieses Objektivs. Ein Verschiebungsbereich von horizontal ±53 % und vertikal ±23 % bedeutet, dass der Projektor abseits der Leinwandmitte installiert werden kann und das Bild über die Objektivverschiebung zurückgeholt wird, ohne Trapezkorrektur. Die Trapezkorrektur hat ihren Preis – mit jeder Korrekturstufe geht ein Teil der tatsächlichen Pixel verloren, und Textkanten werden unscharf. Bei der Installationstechnik gilt: Was sich mit Verschiebung lösen lässt, wird niemals mit Trapezkorrektur gelöst – das ist die Untergrenze der Bildqualität.
2. Umrechnung des Projektionsverhältnisses in den Installationsabstand
Das Projektionsverhältnis ist das Verhältnis von Installationsabstand zu Bildbreite. Dieses Objektiv ist zoomfähig (0,62–0,8:1); dieselbe Bildgröße entspricht einem Abstandsbereich, und innerhalb dieses Bereichs kann bei der Installation scharfgestellt werden.
| Bildgröße | Bildbreite | Erforderlicher Installationsabstand |
|---|---|---|
| 100 Zoll | 2,15 m | ca. 1,33 – 1,72 m |
| 120 Zoll | 2,58 m | ca. 1,60 – 2,06 m |
| 150 Zoll | 3,22 m | ca. 2,00 – 2,58 m |
| 200 Zoll | 4,30 m | ca. 2,67 – 3,44 m |
Die Angaben sind der lichte Abstand von der Objektivstirnfläche zur Leinwand, ohne Berücksichtigung von Lüftungs- und Verkabelungsraum hinter dem Gehäuse. Berechnet für das 16:10-Format; maßgeblich sind die Messung vor Ort und die Bedienungsanleitung.
Die Bildqualität unterscheidet sich an beiden Enden des Zooms: Nahe dem Nahbereich ist das Bild heller und die Ränder etwas weicher; nahe dem Fernbereich sind die Ränder fester und die Helligkeit etwas geringer. Wenn es der Raum erlaubt, sollte der mittlere Bereich gewählt werden. Nach der Montage zunächst am Fokusring die schärfste Position finden und dann die Verschiebung feinjustieren – zwei Variablen gleichzeitig zu verstellen macht das genaue Einstellen schwierig.
3. Kompatible Modelle (3 Geräte, ViewSonic)
Die folgende Tabelle ist nach Produktionsstart der Modelle vom neuesten zum ältesten sortiert und enthält Auflösung, Helligkeit und Zoomverhältnis des Originalobjektivs, um die passende Auswahl je nach Projektanforderung zu erleichtern.
| Modell | Helligkeit | Auflösung | Zoomverhältnis |
|---|---|---|---|
| SML-L1300U | 13000 Lumen | WUXGA 1920×1200 | 1,6X |
| SML-L1700U | 17000 Lumen | WUXGA 1920×1200 | 1,6X |
| SML-LD1500U | 15000 Lumen | WUXGA 1920×1200 | 1,6X |
Das Zoomverhältnis ist der Zoomfaktor des serienmäßigen Standardobjektivs des jeweiligen Modells (Obergrenze ÷ Untergrenze des ursprünglichen Projektionsverhältnisbereichs), nicht der Zoombereich des in diesem Artikel beschriebenen Objektivs.
Gemeinsamkeiten dieser Modellreihe
Die serienmäßigen Standardobjektive der 3 Modelle liegen überwiegend im Bereich 1,5–2,4:1. Das Modell in diesem Artikel mit 0,62–0,8:1 entspricht einer Anpassung des Brennweitenbereichs – bei gleichem Projektionsabstand lässt sich eine andere Bildgröße erzielen; das ist der unmittelbare Grund für den Objektivwechsel. Gleichzeitig bleibt die vollständige Verschiebungsfähigkeit erhalten, sodass das Bild nach der Brennweitenanpassung weiterhin ausgerichtet werden kann.
4. Drei Punkte vor dem Austausch prüfen
- Panel und Auflösung müssen übereinstimmen. Dieses Modell ist für 0,67-Zoll-Panels geeignet. Bei Geräten mit abweichender Panelgröße oder Auflösung kann die Projektionsleistung etwas abweichen; vor der Montage ist ein Abgleich mit dem Typenschild des Gehäuses am sichersten.
- Anschluss und Verriegelungsstruktur. Bei Plattformen derselben Generation ist die Anschlusskompatibilität meist gut, die Position der Verriegelungsklammern kann sich jedoch zwischen Generationen unterscheiden. Ein schräges Bild oder unscharfe Ränder nach der Montage sind meist auf eine nicht vollständig eingerastete Verriegelung zurückzuführen, nicht auf das Objektiv selbst.
- Verschiebungsreserve bei der Installation einplanen. Der Verschiebungsbereich bietet Spielraum für die Installation, doch an der Grenze lässt die Randbildqualität nach; im praktischen Einsatz sollte innerhalb von 70 % des Nennwerts geblieben werden.
Ob Modelle außerhalb der Liste verwendet werden können, lässt sich am zuverlässigsten klären, indem Sie uns das Typenschild des Gehäuses und ein Foto des Originalobjektivs zur Prüfung senden – Plattformen derselben Generation teilen häufig Anschlüsse, doch eine Bestellung allein aufgrund ähnlicher Modellbezeichnungen ist ein unnötiges Risiko.
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