
WJ162 ist ein Kurzdistanzobjektiv für die Panelgruppen 0.65/0.66/0.67 (Winmate), mit einem Projektionsverhältnis von 0.62–0.8:1 und Objektivversatz. Es ist mit 1 Projektormodell und 1 Modellserie kompatibel. Objektivparameter, Installationsabstand, Modellkompatibilitätsliste und wichtige Hinweise zum Austausch werden in diesem Artikel übersichtlich zusammengestellt.
1. Objektivparameter
| Modell | WJ162 |
| Interne Modellnummer | D67-072 |
| Serie | WJ-Serie |
| Projektionsverhältnis | 0.62–0.8:1 |
| Objektivversatz | Horizontal ±53% · Vertikal ±23% |
| Kompatible Panelgröße | 0.67 Zoll |
| Abgedeckte Modelle | 1 Modell / 1 Modellserie |
| Garantie | 12 Monate; nicht selbst verursachte Schäden können über den After-Sales-Service abgewickelt werden. Maßgeblich ist das Datum des Auslieferungsbelegs. |
Der Objektivversatz ist der zentrale Unterschied dieses Objektivs. Der horizontale Versatz von ±53% und der vertikale Versatz von ±23% ermöglichen eine Installation des Projektors außerhalb der Mittelachse der Leinwand: Das Bild lässt sich durch Objektivversatz wieder korrekt positionieren, ohne trapezförmige Korrektur. Trapezkorrektur hat ihren Preis – mit jeder Korrekturstufe geht ein Teil der tatsächlich projizierten Pixel verloren, und die Textkanten werden unscharf. Bei professionellen Installationen sollte der trapezförmigen Korrektur immer der Objektivversatz vorgezogen werden; dies ist die Grundlage für die Bildqualität.
2. Installationsabstand anhand des Projektionsverhältnisses berechnen
Das Projektionsverhältnis ist das Verhältnis zwischen Installationsabstand und Bildbreite. Dieses Objektiv ist ein Zoomobjektiv (0.62–0.8:1). Für dieselbe Bildgröße gibt es daher einen entsprechenden Bereich an Installationsabständen; innerhalb dieses Bereichs lässt sich das Objektiv scharf stellen.
| Bildgröße | Bildbreite | Benötigter Installationsabstand |
|---|---|---|
| 100 Zoll | 2.15 m | ca. 1.33 – 1.72 m |
| 120 Zoll | 2.58 m | ca. 1.60 – 2.06 m |
| 150 Zoll | 3.22 m | ca. 2.00 – 2.58 m |
| 200 Zoll | 4.30 m | ca. 2.67 – 3.44 m |
Die angegebenen Werte sind der lichte Abstand zwischen Objektivfront und Leinwand; der Raum für Kühlung und Kabelanschlüsse hinter dem Gehäuse ist nicht berücksichtigt. Die Berechnung basiert auf einem Bildformat von 16:10; maßgeblich sind Messungen vor Ort und die Bedienungsanleitung.
Die Bildqualität unterscheidet sich an den beiden Enden des Zoombereichs: Nahe am Ende mit der kürzeren Brennweite ist das Bild heller und die Ränder etwas weicher; nahe am Ende mit der längeren Brennweite sind die Ränder schärfer und die Helligkeit etwas geringer. Wenn die räumlichen Gegebenheiten es zulassen, wird der mittlere Bereich empfohlen. Nach der Montage zunächst am Fokusring die Position mit der höchsten Schärfe einstellen und danach den Versatz feinregeln – eine gleichzeitige Veränderung beider Größen erschwert die genaue Einstellung.
3. Kompatible Projektormodelle (1 Stück, Winmate)
Die folgende Tabelle ist nach dem Produktionszeitpunkt der Modelle, von neu nach alt, sortiert und enthält Auflösung, Helligkeit sowie Zoomverhältnis des serienmäßigen Objektivs. So lässt sich das passende Modell schnell anhand der Projektanforderungen finden.
| Modell | Helligkeit | Auflösung | Zoomverhältnis |
|---|---|---|---|
| C-4K1200 | 12000 Lumen | 4K 3840×2160 | — |
Gemeinsame Merkmale dieser Modelle
Bei 1 Modell ist das Projektionsverhältnis des serienmäßigen Standardobjektivs abhängig vom Objektiv. Die hier vorgestellte Ausführung mit 0.62–0.8:1 entspricht einer Anpassung des Brennweitenbereichs: Mit demselben Projektorabstand können unterschiedliche Bildgrößen projiziert werden – ein direkter Grund für den Objektivtausch. Zugleich bleibt der vollständige Versatzbereich erhalten, sodass sich das Bild auch nach der Anpassung des Brennweitenbereichs weiterhin korrekt ausrichten lässt.
4. Vor dem Austausch drei Punkte prüfen
- Panelgröße und Auflösung müssen übereinstimmen. Dieses Modell ist für Panels mit 0.67 Zoll ausgelegt. Bei Geräten mit einer anderen Panelgröße oder Auflösung können die Projektionseigenschaften variieren. Prüfen Sie deshalb vor der Montage sicherheitshalber die Angaben auf dem Typenschild.
- Anschlüsse und Verriegelungsmechanismus. Plattformen derselben Generation bieten meist eine gute Anschlusskompatibilität, die Position der Verriegelungsclips kann sich jedoch zwischen den Generationen unterscheiden. Wenn das Bild nach der Montage schräg steht oder die Ränder unscharf sind, liegt dies meist an einer nicht vollständig eingerasteten Verriegelung und nicht am Objektiv selbst.
- Die Versatzreserve bei der Installation berücksichtigen. Der Versatzbereich bietet Spielraum bei der Installation, doch an den Grenzen nimmt die Qualität am Bildrand ab. Für den tatsächlichen Betrieb wird empfohlen, höchstens 70% des Nennwerts zu verwenden.
Ob nicht aufgeführte Modelle verwendet werden können, lässt sich am zuverlässigsten klären, indem Sie uns ein Foto des Typenschildes sowie ein Foto des Originalobjektivs zur Prüfung senden. Plattformen derselben Generation verwenden häufig dieselben Anschlüsse, das Risiko einer Bestellung allein aufgrund einer ähnlichen Modellbezeichnung ist jedoch nicht sinnvoll.
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