
Die SC27+ ist eine Kurzstreckenlinse für Installationsprojektoren (Hisense, Winmate), hat ein Projektionsverhältnis von 0.88–1.33:1 und verfügt über Linsenversatz. Sie ist mit 4 Modellen aus 1 Modellserie kompatibel. Linsenparameter, Installationsabstände, kompatible Modelle und wichtige Hinweise zum Austausch werden in diesem Artikel übersichtlich zusammengestellt.
1. Linsenparameter
| Modell | SC27+ |
| Interne Modellbezeichnung | D80-110 |
| Serie | SC-Serie |
| Projektionsverhältnis | 0.88–1.33:1 |
| Linsenversatz | Horizontal 110% · Vertikal 50% |
| Kompatible Modelle | 4 Modelle / 1 Modellserie |
| Garantie | 12 Monate; bei nicht vom Benutzer verursachten Schäden ist eine Abwicklung über den After-Sales-Service möglich. Maßgeblich ist das Datum auf dem Versandbeleg. |
Die Versatzfähigkeit ist der entscheidende Unterschied dieser Linse. Der horizontale Versatz von 110% und der vertikale Versatz von 50% ermöglichen eine Installation des Projektors versetzt zur Mittelachse der Leinwand. Mithilfe des Linsenversatzes lässt sich das Bild wieder ausrichten, ohne Keystone-Korrektur zu verwenden. Die Keystone-Korrektur hat ihren Preis: Bei jeder Korrekturstufe geht ein Teil der tatsächlich projizierten Pixel verloren, wodurch Textränder unscharf werden. Bei professionellen Installationen sollte auf Keystone-Korrektur verzichtet werden, wenn sich das Problem durch den Versatz lösen lässt – die Bildqualität hat Vorrang.
2. Installationsabstand anhand des Projektionsverhältnisses berechnen
Das Projektionsverhältnis ist das Verhältnis von Installationsabstand zu Bildbreite. Diese Linse ist zoomfähig (0.88–1.33:1). Für dieselbe Bildgröße ergibt sich ein Bereich von Installationsabständen; innerhalb dieses Bereichs kann die Linse jeweils scharfgestellt werden.
| Bildgröße | Bildbreite | Benötigter Installationsabstand |
|---|---|---|
| 100 Zoll | 2.15 m | ca. 1.89 – 2.86 m |
| 120 Zoll | 2.58 m | ca. 2.27 – 3.43 m |
| 150 Zoll | 3.22 m | ca. 2.84 – 4.29 m |
| 200 Zoll | 4.30 m | ca. 3.78 – 5.72 m |
Die Angaben entsprechen dem lichten Abstand zwischen der Linsenfront und der Leinwand; der Raum für Kühlung und Verkabelung hinter dem Gehäuse ist nicht berücksichtigt. Die Berechnung basiert auf dem Seitenverhältnis 16:10. Maßgeblich sind die Messung vor Ort und das Handbuch.
Die Bildqualität unterscheidet sich an den beiden Zoomenden: Nahe dem kurzstreckigen Ende ist das Bild heller und die Ränder etwas weicher; nahe dem langstreckigen Ende sind die Ränder schärfer und die Helligkeit etwas geringer. Wenn die räumlichen Gegebenheiten es zulassen, empfiehlt sich die Mitte des Bereichs. Nach der Installation zunächst die schärfste Position am Fokusring finden und anschließend den Versatz feinjustieren – werden beide Größen gleichzeitig verändert, ist eine exakte Einstellung schwierig.
3. Kompatible Modelle (4 Modelle, Hisense, Winmate)
Die folgende Tabelle ist nach dem Produktionszeitpunkt der Modelle von neu nach alt sortiert und enthält für jedes Modell die Auflösung, die Helligkeit und den Zoomfaktor der werkseitig montierten Linse. So lassen sich passende Modelle je nach Projektanforderung schnell finden.
| Modell | Helligkeit | Auflösung | Zoomfaktor |
|---|---|---|---|
| C-4K1200 | 12000 Lumen | 4K 3840×2160 | — |
| P80 | 8500 Lumen | 4K 3840×2160 | — |
| P100 | 10000 Lumen | 4K 3840×2160 | — |
| P120 | 12000 Lumen | 4K 3840×2160 | — |
Gemeinsamkeiten dieser Modelle
Bei den 4 Modellen werden die Projektionsverhältnisse der werkseitig montierten Standardlinsen überwiegend als „Hängt von der Linse ab“ angegeben. Das hier vorgestellte Modell mit 0.88–1.33:1 entspricht einer Anpassung des Brennweitenbereichs. Dadurch sind bei derselben Projektionsdistanz unterschiedliche Bildgrößen möglich, was der unmittelbare Grund für den Linsentausch ist. Zugleich bleibt die vollständige Versatzfähigkeit erhalten, sodass das Bild auch nach der Anpassung des Brennweitenbereichs präzise ausgerichtet werden kann.
4. Vor dem Austausch drei Punkte prüfen
- Panelgröße prüfen. Die Panelparameter dieses Modells sind derzeit nicht hinterlegt. Bitte senden Sie uns zur Bestätigung ein Foto des Typenschildes am Gehäuse.
- Schnittstellen und Verriegelungsmechanik. Plattformen derselben Generation haben meist gut kompatible Schnittstellen, die Position der Sperrlaschen kann sich jedoch generationenübergreifend unterscheiden. Wenn das Bild nach der Montage schief steht oder die Ränder nicht scharf sind, liegt dies meist an einer nicht vollständig eingerasteten Verriegelung und nicht an der Linse selbst.
- Versatzreserve in der Installation einplanen. Der Versatzbereich lässt Installationsspielraum, an seinen Grenzen sinkt jedoch die Qualität am Bildrand. Im praktischen Betrieb sollte der Versatz daher auf höchstens 70% des Nennwerts begrenzt werden.
Bei Modellen außerhalb der Liste ist die Prüfung anhand von Typenschild und Foto der Originallinse sicherer – Plattformen derselben Generation verwenden häufig dieselben Schnittstellen, eine Bestellung allein aufgrund einer ähnlichen Modellbezeichnung ist jedoch mit unnötigen Risiken verbunden.
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